Agape Feier (Okt. 2017)

Agape Oktober 2017 

Haben Sie keine Vorurteile? Urteile, die man voreilig fällt, weil es bequemer und einfacher ist, in Stereotypen und in Schubladen zu denken? Kennen Sie das? Wann haben wir jemanden verurteilt, aufgrund von Annahmen, die tatsächlich nicht gerechtfertigt sind?

Die diesjährige Agape- Feier im Comenius Kolleg nahm Vorurteile in unserer Gesellschaft aufs Korn und veranschaulichte durch mehrere Beispiele, die von den Kollegiaten des Studienkollegs präsentiert wurden.

Dabei haben sie gezeigt, dass Vorurteile und Missverständnisse durch die Begegnung mit dem Fremden abgebaut werden können. Mit bewegenden Worten hat Margarita aus Kolumbien dies erläutert. Auch Jimmy aus Äthiopien und Mitch aus den USA führten vor, wie leicht Missverständnisse entstehen und gelöst werden können. Humor und Selbstkritik sind hierbei ebenso hilfreich wie Offenheit und Mut, durch eigene Erfahrung Stereotypen zu begegnen und sie zu überwinden.

Auch Jesus hält uns im Gleichnis mit dem Pharisäer und dem Zöllner den Spiegel vor, indem er einerseits die egoistische, von sich selbst überzeugte und sich im Recht fühlende Seite des Menschen einer bescheidenen, demütigen Seite entgegenstellt. Wo stehen wir und was können wir tun?

Die Schüler und Lehrer des Kollegs haben zu Hause kulinarische Leckereien vorbereitet, um es während der Agape- Feier zu teilen und gemeinsam zu essen. Dadurch wurde die Kolleghalle zu einem bunten internationalen Treffpunkt mit Gesichtern aus aller Welt, die sich beim gemeinsamen Essen näher gekommen sind.

Auch so werden Vorurteile abgebaut und menschliche Brücken errichtet.

Text: Peter Pogoda

Franz von Assisi - ein Name wird Programm - Fortbildung (Okt. 2017)

Franziskus Fortbildung

Wenn der Schulträger wechselt und eine Stiftung an die Stelle der Franziskaner tritt: die franziskanische Identität des Kollegs soll bleiben. Aus dieser Motivation heraus organisierten einige Kollegen eine Lehrerfortbildung zum Thema 'Franziskus' am 21. September 2017.

Referentin des Tages war Dr. Martina Kreidler-Kos. Sie ist Diözesanreferentin im Bistum Osnabrück und lehrt an der philosophisch-theologischen Hochschule in Münster.

Mit viel Sachkompetenz, Humor und Begeisterung ging die Referentin das Thema an und berührte so die versammelte Lehrerschaft des Kollegs. Sie stellte die Namenswahl des heutigen Papstes heraus und zeigte, wie viele franziskanische Elemente sich in seinem Pontifikat wiederfinden. Er sei zwar Jesuit, habe aber ein franziskanisches Herz.

Im Zentrum ihres Vortrags standen 5 franziskanische Impulse. Frau Kreidler-Kos zeigte auf

* wie das Gottesbild des heiligen Franz ("Unser aller Vater ist im Himmel") zu einer Absage an alle irdischen Väter und Autoritäten führt und eine "Begegnung auf Augenhöhe" fordert;

* wie Franziskus sich "entkleidet" und in der Armut ein Zeichen gegen die Orientierung an materiellen Dingen setzt (Kapitalismuskritik);

* wie er eine radikale Geschwisterlichkeit lebt und damit auch die Würde und die Rechte der Frauen anerkennt;

* wie Franziskus Gottes Auftrag, seine Kirche wieder aufzubauen, zunächst im wörtlichen Sinne versteht - als er die Kirche San Damiano wieder aufbaut. Später habe er den Auftrag auch im spirituellen Sinne verstanden und sich besonders um den Frieden bemüht (zur Zeit der Kreuzzüge auch um den Frieden mit dem Islam);

* wie sich in Franziskus - und nicht nur im berühmten Sonnengesang - die Liebe zu Gottes Schöpfung manifestiert. Unsere Aufgabe sei es - mit den Worten des Papstes gesprochen - der Schöpfung zu helfen, sich zu entwickeln und immer schöner zu werden.

Wenn es darum geht, franziskanische Impulse in der heutigen Gesellschaft aufzunehmen, seien die Enzyklika 'Laudato si' und das Schreiben des Papstes Franziskus 'Amoris laetitia' wichtige Dokumente.

In der letzten Stunde beantwortete Pater Osmar, Gründer des Comenius-Kollegs und Vertreter des Schulträgers, Fragen zu der Schule mit franziskanischer Identität.

 

Text: Anneliese Dieckmann

Neubeginn am Comenius-Kolleg (Aug. 2017)

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Voller Erwartung begannen 138 Neuanfänger ihre schulische Laufbahn am Comenius-Kolleg. Neben Studienkollegiaten aus 34 Ländern, die hier ihre deutsche Hochschulzugangsberechtigung erwerben wollen, konnte Kollegleiter Thorsten Bahlmann auch wieder viele junge Menschen begrüßen, die nach erfolgreicher Berufstätigkeit ihrem Leben eine neue Wendung geben wollen.

Als Vertreter des Schulträgers, der nordostbrasilianischen Franziskanerprovinz, begrüßte der Provinzdelegat P. Osmar Gogolok die neuen Studierenden.

In seiner kurzen Ansprache hob er besonders die Unterstützung durch die Gemeinde Mettingen hervor und wies ausdrücklich auf das nimmermüde Engagement von Frau Marianne Ellermann für das Kolleg hin.

Danach begann mit der Aufteilung in die verschiedenen Klassen aber auch schon der Schulalltag.

Exkursion auf die Touristeninsel Kreta (Sep. 2017

In der Exkursionswoche Anfang September machten sich Studierende des Erdkunde-Leistungskurses im 5. Semester mit ihrer Kurslehrerin Stefanie Schwaninger auf den Weg nach Chersonissos, welches im Norden der griechischen Insel Kreta liegt.

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Nach einer langen Reise per Bahn und Flugzeug nach Heraklion und der 45minütigen Busfahrt in den Touristenort Chersonissos, genossen die Teilnehmer die Abendsonne Kretas.

Frisch gestärkt und ausgeruht für die nächsten Tage, begann am nächsten Morgen die von 2 Studierenden organisierte Tour durch die Altstadt von Chersonissos mit der Besichtigung der Reptilienauffangstation, den Überresten aus längst vergangenen Zeiten der Antike und des Mittelalters sowie diverser kultureller und religiöser Stätten. Ein Vortrag eines Studierenden zur Historie der Insel und der Stadt rundete den Ausflug sehr informativ ab.

Am nächsten Morgen reiste die Gruppe mit dem Bus über Heraklion zum Palast von Knossos, besichtigte dort die Ruinen des ehemals beeindruckenden Gebäudes und fuhr dann zurück nach Heraklion, wo wiederum eine Stadtführung, organisiert von 2 Studierenden, stattfand.

Die kommenden beiden Tage verbrachten die Teilnehmenden der Exkursion in und um Chersonissos, wo sie das Freilichtmuseum Lychnostatis besichtigten, in dem ein Weinfest stattfand. Traditionelle Musik wurde gespielt, ein typisch griechischer Tanz aufgeführt und einheimische Spezialitäten gereicht, die gerne gekostet wurden. Zwei Studierende probierten dann noch spontan das ursprüngliche Weinpressen mit den Füßen in einem alten Holzfass aus und hatten sichtlich Spaß an der Sache.

Der nächste Tag startete dann früh aufgrund der heißen Temperaturen mit einer Wanderung in zwei Bergdörfer rund um Chersonissos, um das traditionelle Leben außerhalb des Tourismus erfahren zu können. Diese Tour wurde im Vorfeld ebenfalls von 2 Studierenden geplant und mit interessanten Informationen aufgewertet.

Am Ende einer heißen Exkursionswoche durfte die ein oder andere Stunde am Strand oder im Aquapark auch nicht fehlen, da die Insel ihre Einnahmen schließlich hauptsächlich aus dem Tourismus generiert, und da stehen vor allem natürlich die Badetouristen an erster Stelle.

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Text und Bilder: Stefanie Schwaninger

Zugfahrt nach Berlin wurde zur Brücke nach Bolivien (Juli 2017)

Kennengelernt haben sie sich zufällig im Zug nach Berlin: Alexandra Prado aus Bolivien und Gisela Lang aus Laggenbeck. Für Alexandra Prado ein Glücksfall, denn sie fand bei Gisela Lang eine Unterkunft, bis zu ihrem Abitur am Comenius-Kolleg. Nun engagieren sie sich gemeinsam mit anderen für internationale Kontakte.

Foto: Rita Althelmig

Engagieren sich für internationale Kontakte: (v.l.) Helmut Kellinghaus, Gisela Lang, Ingrid Prado, Alexandra Prado, Carlos Prado und Jürgen Coße. Foto: Rita Althelmig

Engagieren sich für internationale Kontakte: (v.l.) Helmut Kellinghaus, Gisela Lang, Ingrid Prado, Alexandra Prado, Carlos Prado und Jürgen Coße.

-al- METTINGEN. Manchmal gibt es Zufälle, die großartige Dinge beeinflussen können. So ging es Gisela Lang aus Laggenbeck, als sie auf dem Weg mit dem Zug nach Berlin war. Sie unterhielt sich mit der heute 19-jährigen Alexandra Prado aus Bolivien. Die erzählte, dass sie am Comenius-Kolleg in Mettingen studiert und auf Wohnungssuche dort sei. Von Osnabrück aus, wo sie seinerzeit in einer Wohngemeinschaft lebte, sei Mettingen schwer zu erreichen. Spontan bot Gisela Lang Alexandra an, bei ihr zu wohnen, denn sie hätte ein Zimmer frei. Nun begann eine Zeit, die für beide Seiten eine große Bereicherung bedeutete, und ein toller Erfahrungsaustausch begann. „Ich kann dringend empfehlen, Schüler aus dem Ausland aufzunehmen“, sagt Gisela Lang im Rückblick.

Kolleg in Lateinamerika sehr bekannt

Zurzeit hat Alexandra Prado, die im letzen Jahr ihren Schulbesuch am Kolleg begann und jetzt ihr Abitur absolvierte, Besuch von den Eltern Carlos Prado Vázquez und Ingrid Prado, die ebenfalls zu Gast bei Gisela Lang sind. Am Wochenende trafen sich nun die Gäste mit Mettingens früherem Bürgermeister Helmut Kellinghaus und dem SPD-Bundestagsabgeordneten Jürgen Coße in Begleitung von Fabian Löcken und Ingrid Lang im Café Justus, um Informationen über die kommende Stiftung: „Deutsch-brasilianische Studienstiftung St. Antonius“ auszutauschen.

Diese Stiftung soll, wie Kellinghaus berichtete, dazu dienen, den Erhalt des von Franziskanern geleiteten Kollegs auch in Zukunft zu sichern. Die Idee dazu wurde mit den Franziskanerpatres abgesprochen. Die Stiftung sei so gut wie gesichert. Es fehlen lediglich noch die Anerkennungen der kirchlichen Stiftung durch die Bezirksregierung und das Bistum Münster. Die Gemeinde Mettingen hat bereits ihre finanzielle Unterstützung beschlossen, denn wie die Prados versichern, ist das Comenius-Kolleg in Lateinamerika sehr bekannt.

Alexandra Prado und ihre Eltern äußerten sich sehr dankbar dafür, dass die junge Frau ihr Abitur, das sie in Bolivien an einer deutschen Schule begonnen hatte, in Mettingen absolvieren durfte. Nun kann es mit dem Studium weiter gehen. Auf ihre Bewerbungen für ein Studium in „International Business“ hat sie mehrere Zusagen bekommen, nun muss die Bolivianerin sich entscheiden – zwischen Mannheim und Pforzheim. Auch ihr Bruder nimmt in Deutschland ein Studium auf, nachdem er in Bolivien eine deutsche duale Ausbildung absolviert hat, die ihn zum Studium hierzulande berechtigt.

Prado: Deutsche Schulen dort die besten

Warum ist Deutschland als Ort für Abitur und Studium in Lateinamerika so beliebt? Deutsche Schulen seien dort die besten, kosten aber viel Geld, berichtet Alexandra Prado. Sie sei mit der deutschen Sprache aufgewachsen und habe bereits mit 16 Jahren in Kevelaer am Niederrhein einen Schüleraustausch absolviert.

Die Prados betonen, dass sie das Studienkolleg und die Idee der Stiftung gerne unterstützen würden, da sie beruflich weitgehende internationale Beziehungen haben, insbesondere in Bolivien, wo sie herstammen, und Paraguay, wo sie jetzt leben.

 

IVZ: 31.07.2017, Rita Althelmig

https://www.ivz-aktuell.de/Artikel/164370/Lokales/Zugfahrt-nach-Berlin-wurde-zur-Bruecke-nach-Bolivien

Tanzen und Spielen für ein Miteinander und Füreinander (Sep. 2017)

Tanztheater „Nativos“ aus Nordostbrasilien im Comenius-Kolleg

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Enttäuschung, Hoffnungslosigkeit und Gewalt, aber auch ausgelassene Lebensfreude und Zusammenhalt – eine ganze Bandbreite von Emotionen zeigte das Tanztheater „Nativos“ eindrucksvoll in seinem Stück „Tote Flüsse, Mangroven ohne Leben, ein hungerndes Volk“, das im Comenius-Kolleg vor mehreren Hundert Studierenden aufgeführt wurde.

Thematischer Rahmen ist das Leben der Bewohner der „Ilha de Deus“ – der „Gottesinsel“ - in der Nähe der Stadt Recife im Nordosten Brasiliens. Die ersten Inselbewohner kamen zu einem wunderschönen Ort mit klarem Wasser, vielen Fischen und Garnelen. Dargestellt werden alltägliche Arbeiten wie Muschelsammeln, das Einholen der Netze durch die Fischer, aber auch der Abschied der Fischer von ihren Kindern. Dagegen sind heutzutage die Flüsse verschmutzt, wenn nicht gar „tot“, die Mangroven - eine Art Küstenurwald - verschmutzt und abgestorben. Dabei dienen sie als durch das Wurzelwerk gesicherter „Kindergarten“ für Fische und Krustentiere. Die neue Lage führt zum Verlust der Lebensgrundlage der Bevölkerung und hat als Konsequenzen Frustration, Demonstrationen und gewalttätige Auseinandersetzungen. Die Aufführung zeigt aber auch, wenn etwa Samba gespielt und getanzt wird, dass die Menschen ihre Lebensfreude nicht verlieren.

Die Gruppe verbindet sehr reduzierte darstellende Elemente mit solchen des traditionellen Tanzes und traditioneller Musik wie Samba, Frevo oder Maracatu. So gibt es eine Szene, in der durch das Aneinanderschlagen von Stäben gewaltsame Auseinandersetzungen, auch in einer Art Kampf zwischen den Schauspielern, dargestellt werden.

Die „Companhia de Danca Nativos“ gibt es seit 2015. Sie besteht aus 8 Jugendlichen, die von der „Gottesinsel“ stammen und sich dort im Umweltschutz engagieren. Sie werden von einer älteren Schauspielerin und Musikerin betreut, die sie als Trommlerin manchmal direkt durch den Tanz treibt. Sie vertritt zudem ein vom Aktionskreis Pater Beda initiiertes und unterstütztes Projekt, „Saber Viver“, das auch eine kleine Tanzschule anbietet, um den Kindern ihre kulturellen Wurzeln zu zeigen. An deren Kursen haben die Mitglieder von „Nativos“ teilgenommen.

Zustande gekommen ist die Veranstaltung auf Initiative eines ehemaligen Studienkollegiaten des Comenius-Kollegs, Luciano de Sales, der selbst aus Recife stammt. Nach einem Studium der Romanistik kümmert er sich jetzt um die Betreuung brasilianischer Studenten an der Universität Münster, engagiert sich aber eben auch für die deutsch-brasilianische Völkerverständigung.

Wie sehr die Aufführung die zuschauenden Studierenden, aus Deutschland und vielen weiteren Ländern, beeindruckte, ließ sich an den begeisterten Reaktionen erkennen. Und des Öfteren stimmten - wohl vor allem brasilianische Studienkollegiaten - in die Lieder der Gruppe ein. Einige ließen sich sogar in einen Tanz zur Anpflanzung von Mangroven integrieren und verdeutlichten. dass es bei gegenseitiger Unterstützung eine Zukunft für die Fischer auf der „Gottesinsel“ gibt.

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Text: Gunther Biesewig

Mailand - mehr als Pizza, Pasta und dolce vita (Juli 2017)

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Die Erdkunde-Leistungskurse des 4. und 5. Semesters machten sich Ende Juni zu einer Exkursion nach Mailand auf den Weg. Nach einer anstrengenden Reise per Flugzeug nach Bergamo und der Busfahrt nach Mailand, schlenderten die Studierenden mit ihrer Kurslehrerin Stefanie Schwaninger entspannt durch die Stadt und gönnten sich ein gemeinsames, typisch italienisches Abendessen.

Frisch gestärkt für die nächsten zwei Tage, begann für die Kollegiaten am Samstag und Sonntag eine Zeitreise durch die Stadtgeschichte der Modestadt Mailand und die Besichtigung diverser historischer und kultureller Sehenswürdigkeiten der Stadt, wie zum Beispiel des Mailänder Doms, diverser weiterer Kirchen, des Castello sowie des letzten Abendmahls von Leonardo Da Vinci und dem passenden Museum. Die Hintergründe, Daten und Fakten erarbeiteten sich die Studierenden hierbei eigenständig und präsentierten sie der interessierten Gruppe jeweils direkt vor Ort.

Am Montag, dem Abreisetag, hieß es wieder zurück nach Bergamo, wo die historische Altstadt besichtigt und genossen wurde. Der Rückflug fand erst am Abend statt, sodass man den Tag in der wundervollen Atmosphäre Bergamos bei über 30°C in Ruhe ausklingen lassen konnte. Natürlich durfte das ein oder andere „Gelato“ auch nicht fehlen.

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Ausschreibung für mindestens zwei Stellen zum 01.02.2018

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Eines der Fächer, gerne auch zwei Fächer aus der folgenden Liste muss / müssen als Lehrberechtigung bei der Bewerberin, bei dem Bewerber vorliegen:

Deutsch

Geographie bzw. Erkunde

Sozialwissenschaften (Soziologie / VWL)

Chemie

Englisch

Mathematik

Bemerkung zu der Stelle:

Das Comenius-Kolleg ist ein Weiterbildungskolleg, an dem junge Erwachsene ihr Abitur erlangen können. Der Kollegbetrieb entspricht einer gymnasialen Oberstufe im Tagesunterricht (8.10 Uhr - max. 17.20 Uhr), in der Einführungsphase mit Klassenunterricht und Grund- und Leistungskursen in der Qualifikationsphase.

Angeschlossen ist ein Studienkolleg für ausländische Bewerber, in dem sie für das Studium an einer deutschen Universität vorbereitet werden.
Das Kollegleben ist geprägt vom respektvollen Umgang miteinander, Austausch auf Augenhöhe und Toleranz.
Wir suchen daher eine Lehrerpersönlichkeit, die die christlichen Ideen des Kollegs begeistert mitträgt.
Die Einstellung erfolgt zum 01.02.2018 zunächst befristet und kann unbefristet werden.

Es können nur Bewerbungen mit dem Nachweis des 1. und 2. Staatsexamens für die Sek. II berücksichtigt werden.

Es sind viele Fächerkombinationen denkbar.  

Allerdings können folgende Fächer in diesem Verfahren nicht berücksichtigt werden: Biologie, Religionslehre, Latein und Fächer, die im zweiten Bildungsweg nicht unterrichtet werden.

Bewerbungen von Anfängern oder Experten im Lehrberuf sind genauso gerne gesehen wie Bewerbungen von Pensionären, die weiter oder wieder unterrichten möchten.

Eine Vollzeitbeschäftigung umfasst 22 Wochenstunden in der Erwachsenenbildung. Eine Teilzeitbeschäftigung ist möglich.
Die Besoldung erfolgt nach TV-L.

Die Bewerbungsfrist endet mit Ablauf des 31.10.2017

Wenn Sie aufgeschlossen, engagiert und teamfähig sind, würden wir uns sehr über Ihre Bewerbung (gerne per Mail und mit Angabe der Konfession) freuen.
comenius-kolleg@t-online.de

Exkursion zum Museum für Industriekultur in Essen und zur Magarethenhöhe (Juni 2017)

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Zunächst besuchte der Leistungskurs des 4. Semesters am 23. Juni das Museum für Industriekultur, wo die Studierenden an einer Führung durch die Dauerausstellung teilnahmen. Es wurde über die Geschichte der Kohleproduktion in Essen sowie den Wandel des Ruhrgebiets und dessen heutiges Gesicht informiert.

Nach einer kurzen Mittagspause hieß es dann für die Studierenden, sich auf den Weg zum Stadtteil Margarethenhöhe zu machen, durch den eine ortskundige Dame durch den Stadtteil führte, der eigens von Margarethe Krupp initiiert und gefördert und als Gartenstadt angelegt wurde.

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