Luther! Ausstellungseröffnung in Mettingen (März 2017)

 

„Here I stand“ – so der Titel der Ausstellung über Luther und die Reformation, die am 20. März um 10.00 Uhr in der Aula des Comenius-Kollegs Mettingen eröffnet wird. Das in franziskanischer Trägerschaft geführte Comenius-Kolleg ist eine Einrichtung des Zweiten Bildungsweges, wo Erwachsene ihr Abitur nachholen können, das schon durch den Namensgeber Comenius seit jeher ökumenisch ausgerichtet ist.

Nun wird am 20. März um 10:00 Uhr in den Räumen der Schule an der Sundernstraße eine Ausstellung über Luther eröffnet. Bernd Lobgesang (unterrichtet Deutsch, Geschichte, Geographie und Portugiesisch) wird in einem kurzen Einführungsbeitrag über die historischen Hintergründe der Reformation berichten. Franjo Röhr (unterrichtet kath. Religion, Geschichte und Soziologie am Kolleg) wird danach in die Ausstellung einführen. Und Jörg Oberbeckmann (ev. Religion) wird einen kurzen Impuls geben zur Fragestellung: 500 Jahre Reformation – und jetzt?

Es ist das erste Mal in 500 Jahren, dass ein Reformationsjubiläum so dezidiert ökumenisch angelegt ist. Die Zeichen guten Willens zu einer gemeinsamen Verantwortung des einen christlichen Glaubens sind unübersehbar: Papst Franziskus reiste im Oktober 2016 ins schwedische Lund, um bei einem Festgottesdienst des Lutherischen Weltbundes dabei zu sein. Im Frühjahr reist eine hochkarätig besetzte Delegation der Ev. Kirche in Deutschland nach Rom zu einem Empfang beim Papst; mit dabei auf Einladung der EKD der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx. Das hätte sich kaum einer träumen lassen, als Luther im April 1521 vor dem Reichstag in Worms als Ketzer verurteilt wurde….

Die Ausstellung kann gerne auch von Interessierten außerhalb des Kollegs, während der Öffnungszeiten besucht werden.

Körper und Geist miteinander verknüpft: Eine Welt-Tage am Comenius-Kolleg (März 2017)

Jetzt war es wieder soweit: Wie zu jedem Semesterbeginn fanden sich Anfang März die neuen Studierenden des Comenius-Kollegs und des Studienkollegs zusammen, um an drei Tagen einen Einblick in die Eine-Welt-Problematik zu erhalten.

DSC02666-Large
DSC02675-Large
DSC02679-Large
DSC02681-Large
DSC02691-Large
DSC02697-Large
DSC02718-Large
DSC02721-Large
DSC02730-Large
DSC02739-Large
DSC02743-Large
DSC02745-Large
DSC02746-Large
01/13 
start stop bwd fwd

Die – vorwiegend - jungen Leute erfuhren während dieser Zeit einiges über die Entstehungsgeschichte der Schule für Erwachsene und deren enge Verbindungen mit und nach Brasilien. Außerdem beschäftigten sie sich in verschiedenen Arbeitsgruppen mit Themen, die unsere Gegenwart prägen. Einige informierten sich über die Kaffeeproduktion vom Strauch bis zur Tasse und die oft unfairen Arbeitsbedingungen in den Kaffee anbauenden Ländern wie z.B. in Kolumbien, Vietnam und Brasilien. Andere befassten sich mit dem ungebremsten Konsum von Plastik und seinen verheerenden Auswirkungen auf Mensch und Natur. Die Arbeitsgruppe „Theater“ griff typische schulische Alltagsprobleme auf und verarbeitete sie in einem längeren Sketch, während die „Sport“-Gruppe die völkerverbindende Wirkung gemeinsamer körperlicher Aktivitäten ausprobierte und reflektierte. Musik und Tanz fehlten natürlich auch nicht. Ihnen widmeten sich zwei weitere Gruppen. Mit heißen Rhythmen und modernen Choreographien sorgten sie für Begeisterung beim Publikum, als sie am dritten und letzten der Eine-Welt-Tage im Foyer des Kollegs die Ergebnisse ihrer Arbeit präsentierten. Aber auch die anderen Erstsemester bewiesen, dass sie trotz der Kürze der Zeit vieles gelernt und erfahren hatten und das auch in ihrer Präsentation umzusetzen verstanden. So fanden Körper und Geist zusammen und sorgten für einen beeindruckenden Abschluss der Eine-Welt-Tage.

 

 

Fehlgeleitete Entwicklung / Comenius-Kolleg informiert sich über Kohlebergbau in Kolumbien (Jan. 2017)

 Mitglieder der „Kohle-Arbeitsgruppe“ und der Kollegleiter begrüßen den Referenten. Von links nach rechts: Bernd Lobgesang, Steffie Schwaninger, Gabi Amshoff, Pablo Campos, Thorsten Bahlmann, Gerborg Meister.

Was hat Kolumbien mit Mettingen zu tun? Auf den ersten Blick nichts, aber bei genauerem Hinsehen doch eine ganze Menge. So gibt es am Comenius-Kolleg nicht nur eine größere Gruppe kolumbianischer Studienkollegiaten, sondern vielleicht wird Kohle aus Kolumbien nach dem Auslaufen des Steinkohleabbaus in Deutschland auch im Kraftwerk der RWE auf dem Schafberg verstromt werden.

Die „Kohle-Arbeitsgruppe“ am Comenius-Kolleg, die sich mit Geschichte und Gegenwart des Kohleabbaus im nördlichsten Revier Nordrhein-Westfalens beschäftigt, stieß auf diesen Zusammenhang. Um Genaueres über die Abbaubedingungen in Kolumbien zu erfahren, setzte sie sich mit dem „Forum für Umwelt und gerechte Entwicklung (FuGE)“ in Verbindung. Was dessen Mitarbeiter Pablo Campos den Studierenden berichtete und in einer Präsentation vor Augen führte, löste bei nicht wenigen von ihnen Kopfschütteln aus.

Und die folgenden Fakten sprechen für sich: Auf der Halbinsel Guajira im äußersten Norden des Landes wird zum Beispiel im Revier El Cerrejón, über das schon der „Spiegel“ vor kurzem berichtet hat, Kohle im Tagebau gefördert. Um den großen Wasserbedarf zu decken, ließ das dort aktive Bergbaukonsortium, das aus drei Firmen aus der Schweiz und den USA besteht, einen Fluss umleiten.

Ein Indianerdorf der Wayúu, das den Bergbauunternehmen im Wege stand, ergriff die Flucht nach vorne und willigte in seine Umsiedlung ein. Allerdings nur unter einer Bedingung: Die Indigenen forderten, dass sie in ihrer neuen Heimat über genügend Wasser verfügen würden. Die Umsiedlung fand statt – aber in eine Region, die so trocken ist, dass die Wayúu ihre traditionelle Land- und Viehwirtschaft nicht mehr betreiben können. Abwanderung, Verelendung und Kulturverlust sind die unausbleiblichen Folgen.

Pablo Campos verwies in seinem Vortrag auch darauf, dass El Cerrejón beispielhaft für eine ganze Reihe anderer Bergbaureviere Nordkolumbiens steht. Überall dort kommt es zu Landkonflikten mit den Einheimischen, zu massiver Einschüchterung der Bewohner und zu gravierenden Zerstörungen von Flora und Fauna. Während der Beitrag der Kohleförderung zum kolumbianischen Bruttoinlandsprodukt bescheiden bleibt, sind die Folgeschäden für das Land und seine Bewohner unermesslich.

Nach dem Vortrag untersuchten Lehrende und Studierende, unter ihnen auch kolumbianische Studienkollegiaten, die unterschiedlichen Interessen der direkt und indirekt am Kohleabbau beteiligten Gruppen wie der nationalen Regierung, der Konzerne, Arbeiter, Umweltschützer und Indigenen, aber auch der UNO und tauschten Argumente für und gegen die Erschließung der Kohlevorkommen aus. Das Fazit war, dass noch kein befriedigender Weg aus der Misere aufgezeigt werden kann. Aber fast allen wurde klar, dass Alternativen zur jetzigen Energieproduktion entwickelt werden müssen, damit das von der UNO beschlossene Ziel, die Erderwärmung auf weniger als zwei Grad zu begrenzen, erreicht und eine Katastrophe vermieden werden kann.

Da es bei der Veranstaltung nicht nur um die Auswirkungen des Kohlebergbaus in Kolumbien, sondern auch in Deutschland gehen sollte, wies Eine-Welt-Koordinator Bernd Lobgesang auf die Zerstörung von Dörfern im Aachener Revier und in Ostdeutschland hin, die dem Braunkohletagebau weichen mussten. Im Osten sei das besonders schlimm, da die kleine Minderheit der Sorben davon betroffen werde.

Foto: Mitglieder der „Kohle-Arbeitsgruppe“ und der Kollegleiter begrüßen den Referenten. Von links nach rechts: Bernd Lobgesang, Steffie Schwaninger, Gabi Amshoff, Pablo Campos, Thorsten Bahlmann, Gerborg Meister.  

Norbert Wegner ist gestorben (Feb. 2017)

 Wegener 1 Crop

Etlichen Studierendengenerationen hat Norbert Wegner von 1988 bis 1998 die Kenntnisse der lateinischen Sprache näher gebracht.

Seine Liebe zum Lateinischen und sein pädagogisches Geschick wird seinen Studierenden sicher im Gedächtnis bleiben.

Als freundlichen Kollegen erlebten wir Lehrenden ihn, der sich auch nach seiner nebenberuflichen Tätigkeit unserem Comenius-Kolleg verbunden fühlte.

Herr Wegner verstarb am 14.2.2017 im Alter von 91 Jahren.

Besuch des Provinzials in Mettingen (Feb. 2017)

(v. L. n. R.) Pater Donatus, Pater Amilton, Pater Osmar, Pater Walter

Frei Amilton besucht seine Mitbrüder in Mettingen. Als Provinzial leitet er die franziskanische Ordensgemeinschaft im Nordosten Brasiliens. Die Mettinger Kommunität bestehend aus Pater Walter, Pater Donatus und Pater Osmar gehört zu der Provinz in Recife. Bei seinem Besuch geht es ihm vor allem darum, einen Einblick von der Weiterbildungsarbeit am Comenius-Kolleg und der Dialogbereitschaft am Studienkolleg zu bekommen. Beide dienen der Erwachsenenbildung und sind in der Trägerschaft der brasilianischen Franziskaner.

Ausstellung zu Kolumbiens Bürgerkrieg im Comenius-Kolleg (Feb. 2017)

Basta ya! – Es reicht jetzt!

Bastya2017

220000 Tote, 6 Millionen Binnenflüchtlinge, 26 000 Vermisste – das sind einige der Folgen des seit über einem halben Jahrhundert andauernden Bürgerkriegs in Kolumbien. Linke Guerillagruppen wie die FARC, staatliche Sicherheitskräfte und rechte Paramilitärs sind die Hauptakteure dieses Konfliktes, unter dem die Zivilbevölkerung am meisten gelitten hat und leidet. Auch wenn Kolumbiens Präsident im letzten Jahr den Friedensnobelpreis entgegennehmen konnte, handelt es sich bei dem mit der FARC unterzeichneten Friedensvertrag nur um eine Etappe auf dem Weg zu einem echten Frieden.

Das Comenius-Kolleg in Mettingen zeigt eine Ausstellung dazu, die die Betroffenen und Opfer aus dem Vergessen holt und die Arbeit von Caritas International und ihren lokalen Partnern zeigt. Die vielfältig gestaltete Präsentation beinhaltet z.B. Klapptafeln mit der Aufschrift „vergessen“ , die sich öffnen lassen, um den Blick auf Bilder und persönliche Schicksale zu ermöglichen, eine Medieninsel, Infotafeln zur Historie des Konflikts und dem Stand der Friedensbemühungen.

Kollegleiter Thorsten Bahlmann und Eine-Welt-Koordinator Bernd Lobgesang drückten bei der Eröffnung ihre Hoffnung aus, dass die Ausstellung die Studierenden des Kollegs und des Studienkollegs – unter denen sich etliche Kolumbianer befinden – zu intensivem Austausch und friedlicher und toleranter Austragung von Konflikten anregt. Es sind ebenso andere Interessenten – Gruppen und Einzelpersonen – eingeladen, diese ansprechende und aktuelle Ausstellung zu besuchen. Sie ist in der Halle des Comenius-Kollegs, Sunderstraße 15/17, in Mettingen bis zum 3.März Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr und freitags von 8 bis 14 Uhr zu sehen. Weitere Informationen gibt es unter 05452/2358 und www.comenius-kolleg.de.

Feierliche Entlassung der Studienkollegiaten (Jan. 2017)

fspjan2017

„Nicht für das Leben, sondern für die Schule lernen wir“ – oder war es doch gleich umgekehrt? Mit diesem Seneca-Zitat, das meistens genau andersherum wiedergegeben wird, eröffnete Schulleiter Torsten Bahlmann seine Rede an die Absolventen des Studienkollegs. 98 junge Männer und Frauen aus 34 Nationen hatten sich für ein Jahr am Mettinger Kolleg zusammengefunden, um mit ihrem Abschluss die Berechtigung zu erhalten, in Deutschland zu studieren. Wenngleich sie auch, laut Bahlmann, vor allem der Umstand hergeführt hat, dass das Studienkolleg in Mettingen eines von lediglich zwei in NRW existierenden ist, so hofft er doch, dass dieses Jahr am Kolleg den Studierenden gezeigt hat, dass es eine Menge weiterer guter Gründe für den Besuch gerade dieser Schule gibt: nämlich die große Offenheit und Toleranz und besonders die Zugewandheit der Lehrkräfte, die als Pädagogen die Studierenden auf ihrem Weg begleiten und unterstützen wollen, statt lediglich Notengeber und Wissensvermittler zu sein. In diesem Sinne glaube er, dass das Seneca Zitat, in seiner eigentlich falschen Form („Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir“), heute, 2000 Jahre später, vielleicht doch auf das Comenius-Kolleg zutreffe. Sein besonderer Dank galt hier Frau Amshoff und Herrn Jordan, die die Studienkollegiaten das Jahr über betreut hatten. Mit der Beobachtung, dass er vor einem Jahr noch einzelne Individuen vor sich gehabt habe , während er nun, am Ende ihrer Zeit am Kolleg, eine zusammengewachsene Gruppe vor sich sehe, schloss Bahlmann seine Rede. Er ermunterte die Kollegiaten zudem, diese neuen Freundschaften zu pflegen und fortzuführen.

Als Vertreter des Schulträgers richtete auch Pater Osmar einige Worte an die Absolventen. Er griff das Thema interkultureller Dialog auf, indem er von Franziskus‘ Versuch berichtete, mit dem Sultan und den Muslimen seiner Zeit einen religiösen Dialog zu führen. Pater Osmar sprach über den unschätzbaren Wert, den es bedeute, wenn an einem Ort wie dem Studienkolleg junge Leute aus aller Welt zusammenkämen, um miteinander zu lernen und so auch in einen Dialog zu treten. Dabei sei es nicht nur von Bedeutung, dass die Kollegiaten die nordrhein-westfälische oder niedersächsische Kultur, die sie hier umgebe, kennenlernten, sondern auch, dass sie sich untereinander über ihre unterschiedlichen Kulturen austauschten. Abschließend bedankte er sich bei den Kollegiaten dafür, dass „wir“ ein Jahr lang sie und ihre Kulturen kennenlernen durften,und wünschte ihnen viel Glück für das Sammeln weiterer Diplome – so würden er und das Kollegium sich sehr freuen, wenn in ein paar Jahren jemand von ihnen mit einem Doktorhut vorbeischauen würde.

Anschließend wurde jedem Absolventen unter großem Applaus der Mitschüler und Kollegen sein Zeugnis verliehen.

Für die musikalische Untermalung der Veranstaltung sorgte die Musikgruppe des Kollegs. Normalerweise unter der Leitung von Reinhild Veerkamp, sorgte die sehr musikalische, internationale Gruppe diesmal völlig eigenständig für die richtige Stimmung.

Neuorientierung durch Bildung am Comenius-Kolleg (Feb. 2017

Pater Osmar, Pater Amilton, Thorsten Bahlmann

Am Mittwoch, den 01. Februar 2017 konnten ca. 130 Erwachsene zu ihrem ersten Schultag am Comenius-Kolleg begrüßt werden.

Der Kollegleiter Thorsten Bahlmann stellte in seiner kurzen Ansprache die langjährige Bildungsverantwortung der Franziskaner in Mettingen heraus. Als Vertreter des Schulträgers richteten auch P. Osmar und der zur Zeit in Mettingen weilende Provinzial der nordostbrasilianischen Franziskanerprovinz, P. Amilton Worte des Willkommens an die neuen Kollegiaten. Der Provinzial betonte in seiner Ansprache den besonderen Wert des Kollegs im gelebten internationalen und interkulturellen Austausch

Als Weiterbildungskolleg nimmt das Comenius-Kolleg nicht nur nach den Sommerferien in NRW Studierende in verschiedene Bildungsgänge auf, sondern auch jeweils zum 01. Februar. Neben die Kollegiaten für den Abitur-Bildungsgang begannen auch zahlreiche Studienkollegiaten aus aller Herren Länder ihre Vorbereitung auf das Studium an einer deutschen Hochschule.

DSC02601

 

DSC02592
DSC02593
DSC02594
DSC02595
DSC02599
DSC02603
DSC02608
DSC02610
DSC02612
DSC02615
DSC02616
DSC02617
DSC02618
DSC02619
DSC02620
01/15 
start stop bwd fwd

Abitur Dezember 2016 Standhaft bleiben (Dez. 2016)

Abidez2016

„Was ist wahr?“ und „Können wir den Informationen Glauben schenken, die uns in den Medien ‚wahre‘ Sachverhalte vermitteln?“
Mit diesen Fragen ermunterte Susanne Böttcher, stellvertretende Leiterin des Comenius-Kollegs in Mettingen, die 17 Abiturienten in allen Lebenssituationen kritisch nachzufragen und sich selbst gegenüber treu zu sein.

Zuvor hatte Pascal Dobrawa für die Abiturienten einen recht launigen und bisweilen ironischen Rückblick auf die zurück liegenden drei Jahre am Comenius-Kolleg gehalten.
Er habe sich zu Beginn des Kollegbesuchs nicht vorstellen können  -  wie im Unterricht gefordert  -  eine Rede zu schreiben und sie auch zu halten.
Aber nun sei es doch anders gekommen.
Sein Dank ging zunächst an den Beratungs- und die Fachlehrer.
Sie vermochten es, den Studierenden neben Fachwissen auch Respekt im Umgang miteinander auf ihrem „Umweg Schule“ zu vermitteln.
Dieser Erfolgsweg erfülle alle Absolventen heute mit dem Gefühl des Stolzes und der Gewissheit, dauerhafte Freundschaften geschlossen zu haben.

Musikalisch gestaltet wurde auch diese Abiturfeier wiederum von Reinhild Veerkamp und der Musikgruppe am Comenius-Kolleg.
Dieses stimmgewaltige, international besetzte Team verlieh der Feier einen besonders emotionalen und musikalisch tragenden Rahmen.

Die Notwendigkeit zur Bildung einer fundierten eigenen Überzeugung und vor allem Selbstbewusstsein waren zentrale Aspekte in Susanne Böttchers Rede an die Abiturienten. Sie ermutigte, in unserer sogenannten ‚postfaktischen‘ Zeit, in der der Effekt einer Aussage oder Nachricht wichtiger erscheint als ihr Wahrheitsgehalt, immer eine kritisch reflektierende Haltung einzunehmen und zu verteidigen.
Dabei könnten christliche Werte und Ideale sowie ökologische Orientierung und Toleranz Gradmesser für Entscheidungen sein.

Nach der Zeugnisausgabe durch Susanne Böttcher, Abiturkoordinator Norbert Middendorf und Beratungslehrer Günther Seeliger beschloss die Musikgruppe am Comenius-Kolleg die Feier mit einem rhythmisch und gesanglich begeisternden Ausklang.

Das Abiturzeugnis erhielten:
Alina Beibalaeva, Janka Bockholt, Pascal Dobrawa, Nils Fricke, Alban Haxha, Julia Heims, Denise Heukamp, Marc Lange, Jakob Lettner, Anton Nesterenko,
Marie-Lena Paganin, Mirko Pries, Nikolai Schäfer, Jim-Noah Tertling, Kevin Torka, Johannes Wangler und Alex Weingardt.
Zudem erhielten Denise Heukamp und Marc Lange Zeugnisse für besonderes Engagement in der Studierendenvertretung und in sozialen  Projekten.

DSC02327

DSC02361