Ein sonniger Tag im Nettetal mit dem 2. Semester (Juli 2017)

Nettetal 2017

Am Montagmorgen, den 3. Juli 2017, startete das 2. Semester zum eintägigen Ausflug ins Nettetal bei Osnabrück. Bei schönem Sonnenschein und mit viel guter Laune kletterten die Studierenden hinauf zur Burgruine der Wittekindsburg. Die Burg diente während der Sachsenkriege (700-800 n. Chr.) der Verteidigung. Es ist die älteste frühmittelalterliche Burg Niedersachsens. Nach der Besichtigung der Burgruine konnten sich die Studierenden beim Minigolf oder im Kletterwald an der Nette erholen. Auf dem Weg dorthin wurde ein Foto an der alten Wassermühle gemacht. Hiernach teilte sich das 2. Semester in Kleingruppen auf, entweder um wie Tarzan durch den Wald zu schwingen oder um den Golfball über die Minigolfbahn laufen zu lassen.

Besuch des Technikkurses des Comenius-Kollegs bei Scania Osnabrück / Velpe (Juni 2017)

Comenius-Kolleg Skania Velpe

Sehr herzlich wurde der Technikkurs des Comeniuskollegs in Mettingen am 30.6.2017 bei Scania in Velpe von Erik Bergvall begrüßt.

Am Freitagmorgen hatte sich der Kurs mit dem Fahrrad auf den Weg nach Velpe gemacht.

Im Rahmen des Klasse!Paten Programms zeigte der technische Geschäftsleiter Markus Klene den 20 Studierenden die Scania Werkstatt, wo nicht nur Lastwagen repariert werden, sondern auch der TÜV abgenommen wird. Beeindruckend waren die riesigen Achtzylinder der neuen A 8 Klasse. Beim Probesitzen in den komfortablen Fahrerkabinen hatten die Studierenden viel Spaß. In der Werkstatt wird im Zweischichtsystem gearbeitet und es gibt acht Auszubildende. Dies und vieles mehr erfuhren die Studierenden bei der einstündigen Führung. Interessiert verfolgten sie die Ausführungen über die verschiedenen LKW-Modelle und viele angeregte Gespräche wurden mit Erik Bergvall und Markus Klene geführt.

Bischofsbesuch am Comenius-Kolleg (Mai 2017)

Besuch des Weihbischofs Dr. Hegge am Comenius-Kolleg

Am Dienstag, 23. Mai 2017 erhielten wir am Kolleg Besuch vom Weihbischof Dr. Christoph Hegge.

Im Rahmen seiner Visitation der Pfarrgemeinde Mettingen hat sich der Bischof auch Zeit dafür genommen, unsere multikulturelle, völkerverbindende Schule in franziskanischer Trägerschaft zu entdecken.

Das Begrüßungslied *Waka waka* von Shakira, dargeboten vom internationalen Chor unter der Leitung von Reinhild Veerkamp, beeindruckte ihn sehr, da es Studierende von vier Kontinenten z. T. in ihrer Heimatsprache vorgetragen haben.

Im Gespräch mit den Vertretern verschiedener Gruppen der Schulgemeinde konnten ihm die Besonderheiten der christlichen Erwachsenenbildung im interkulturellen Dialog näher gebracht werden.

Alle Beteiligten empfanden die leider nur kurze Begegnung als sehr bereichernd.

Förderverein des Comenius-Kollegs mit neuem Vorstand (Juni 2017)

Vorstand des Fördervereins

Neuer und alter Vorstand (v.l.n.r.): Heiko Frankenberg, Gerborg Meister, Marianne Ellermann, P. Osmar Gogolok ofm

Den neuen Vorstand bilden Heiko Frankenberg und Gerborg Meister. Herr Frankenberg ist als ehemaliger Kollegiat dem Kolleg besonders verbunden. Frau Meister möchte als Lehrerin im Ruhestand durch ihr Engagement möchte das Kolleg auch weiterhin aktiv unterstützen.

Notwendig war die Wahl geworden, nachdem der bisherige Vorstand mit Frau Marianne Ellermann und Pater Osmar für die weitere Arbeit nicht mehr zur Verfügung steht. Über mehr als 30 Jahre hat der alte Vorstand die Geschäfte des Fördervereins geführt und dabei dem Kolleg oft durch z.B. die Finanzierung der Werbung geholfen.

In ihren kurzen Statements erläuterten die beiden scheidenden Vorstandsmitglieder während der Mitgliederversammlung die besondere Bedeutung einer zusätzlichen finanziellen Unterstützung neben dem gut aufgestellten Träger.

Alle Teilnehmer dankten dem bisherigen Vorstand für die über Jahrzehnte geleistete Arbeit.

Durch den neuen Vorstand soll es nun zu einem schwungvollen Neuanfang des Fördervereins kommen. Die knapp 20 anwesenden Mitglieder des Vereins wünschten sich eine größere Bekanntheit des Vereins und eine weitere Stärkung durch viele neue Mitglieder.

weiteres Informationen unter: Förderverein des Comenius-Kollegs

 

UNESCO-Projektschulen stellen Globale Nachhaltigkeitsziele ins Zentrum ihrer Arbeit (April 2017)

Schulleitertagung im Auswärtigen Amt in Berlin

Die Globale Nachhaltigkeitsagenda ist Leitbild der über 250 UNESCO-Projektschulen in Deutschland. Das unterstrichen die Schulleiterinnen und Schulleiter der UNESCO-Projektschulen im Rahmen einer Tagung, die auf Einladung von Staatsministerin Maria Böhmer am 5. April im Auswärtigen Amt in Berlin stattfand. Teilnehmer zeigten, wie Schulen durch ihre Profile und ihre pädagogische Arbeit nachhaltige Entwicklung wirkungsvoll umsetzen können.

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 „Die UNESCO-Schulen nehmen eine Vorbildfunktion und Vorreiterrolle ein: Sie unterstützen aktiv die Ziele der UNESCO und engagieren sich für eine Kultur des Friedens und für eine nachhaltige Entwicklung“, unterstrich Böhmer im Rahmen der Tagung. „In der Agenda 2030 wird die Bedeutung von Bildung für nachhaltige Entwicklung und Wertschätzung kultureller Vielfalt betont. Ich würde mir wünschen, dass viele Schulen dem Beispiel der UNESCO-Projektschulen folgen und diese Ziele noch stärker fördern. Denn sie sind entscheidend für das Zusammenleben und den Zusammenhalt unserer Gesellschaft.“ 

Prof. Dr. Verena Metze-Mangold, Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission, betont: „Bildung soll nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch den Erwerb von Kompetenzen zur Gestaltung einer zukunftsfähigen Welt ermöglichen. Schülerinnen und Schüler müssen lernen, mit Wandel und Risiken umzugehen. Sie müssen wissen, welche Möglichkeiten sie haben, globalen Herausforderungen wie dem Klimawandel, Wasserknappheit oder der Armut zu begegnen. Die heutige Tagung hat gezeigt, dass UNESCO-Projektschulen bereits jetzt tragfähige Konzepte entwickelt haben, um genau das zu tun. Diese wollen wir im ständigen Austausch mit der gesamten Bildungslandschaft weiterentwickeln und in die Breite tragen.“

Teilnehmer betonten in zahlreichen Workshops, dass nachhaltige Entwicklung auf allen Ebenen der Schularbeit umgesetzt werden müsse – als Querschnittsthema fächerübergreifend im Unterricht, im Schulprofil und in der Betriebs- und Mitarbeiterführung. Zugleich müssten sich Schulen noch stärker öffnen und auch außerschulische Lernorte in ihre Arbeit einbeziehen. Zahlreiche gute Praxisbeispiele aus UNESCO-Projektschulen in ganz Deutschland machten im Rahmen der Tagung deutlich, dass die Ausrichtung an dem Leitbild nachhaltiger Entwicklung Bestandteil hochwertiger Bildung ist.

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Hintergrundinformationen zu UNESCO-Projektschulen

Über 250 UNESCO-Projektschulen in Deutschland arbeiten gemäß den Zielen der UNESCO. Grundschule und berufsbildende Schule, Gymnasium und progressiver Schulversuch, staatliche Regelschule und Privatschule – jeder Schultyp und jedes Bundesland sind vertreten. Die deutschen UNESCO-Projektschulen pflegen einen intensiven Austausch zu modellhaften Lehr- und Lernansätzen und profitieren vom grenzüberschreitenden Austausch mit insgesamt mehr als 10.000 UNESCO-Projektschulen in über 180 Ländern. UNESCO-Projektschulen gestalten das Schulleben im Sinne des interkulturellen Lernens mit dem übergeordneten Ziel: Zusammenleben lernen in einer pluralistischen Welt in kultureller Vielfalt. Sie engagieren sich für eine Bildung, die es Menschen ermöglicht, ein erfülltes Leben zu führen und ihre Persönlichkeit zu entfalten.

Quelle: Unesco: http://www.unesco.de/bildung/2017/unesco-projektschulen-stellen-globale-nachhaltigkeitsziele-ins-zentrum-ihrer-arbeit.html

Bilder: © Auswärtiges Amt

„Son Latino“ Tanzgruppe des Comenius-Kollegs - erreicht Finale (Juni 2017)

 

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„Euer Tanzen und Eure Ausstrahlung begeistert alle, man merkt euch die Freude am Tanzen an!“ So überschwänglich waren die Reaktionen der Jury aus Fachleuten auf den Auftritt von Son Latino beim Halbfinale des DAK Dance-Contest 2017, das in Hamm stattfand. Jurorin Julia Torggler konnte sich sogar keine Notizen machen, sondern klatschte wie die anderen Juroren mit, wippte mit und wollte sogar auf der Bühne mittanzen. Belohnt wurde der Auftritt mit einem 2. Platz in der Leistungsklasse Pre-Champs und der Weiterleitung zum Finale am 9. September im Centro Oberhausen.

Dabei war die Gruppe hinterher sogar selbstkritisch. „Wir müssen noch mehr üben und vielleicht in unsere Choreografie noch neue Schritte aufnehmen“, meinte z.B. Andrea D’Derlee. Allerdings hätten sie nach ihrer Einschätzung auch den 1. Platz belegen können, denn sie hätten sehr gut und mit viel Energie getanzt. Und gegenüber dem Tanzen der anderen Gruppen hätten sie sich wohl auch durch ihre südamerikanische Tanzweise, die auf afrikanische Ursprünge zurückgeht, hervorgehoben. Zwar waren die 8 jungen Frauen vor ihrem Auftritt im Jahnstadion vor großem Publikum und in Konkurrenz mit anderen sehr nervös, genossen aber die Veranstaltung sehr und hatten viel Spaß dabei. Alle haben schon früher in ihren Heimatländern in anderen Gruppierungen getanzt, haben sich jetzt aber auf Anregung ihrer Lehrerin Petra Köstler neu zusammengefunden und in den letzten Monaten ihr Programm auch mit deren Unterstützung erarbeitet.

Dieses Halbfinale war ein Programmpunkt der Ruhr Games 2017, eines Sport- und Kulturfestivals eben auch am Standort Hamm, das dort ganz im Zeichen der europäischen Jugendbegegnung stand. Ein internationales Jugendcamp wurde begleitet von 40 Workshops zum Mitmachen und Konzerten mit hochkarätigen Interpreten. Da fügte sich der Erfolg der internationalen Gruppe Son Latino, die sich erst am Studienkolleg im westfälischen Mettingen zusammengefunden hat, gut hinein. Die zweite Mettinger Gruppe, die sich auch für das Halbfinale qualifiziert hatte, konnte leider an dieser Veranstaltung nicht teilnehmen.

Zuschuss sichert Zukunft (März 2017)

Das Mettinger Comenius-Kolleg wird auf eine neue finanzielle Grundlage gestellt. Das eröffnet dem Weiterbildungskolleg eine neue Perspektive. Nach Gründung einer Stiftung beteiligt sich auch die Gemeinde Mettingen an den Kosten mit einem Anteil von jährlich bis zu 30.000 Euro.

Für die finanzielle Neustrukturierung des Comenius-Kollegs mit einer Stiftung als Träger kann die Weiterbildungseinrichtung in Mettingen mit einem jährlichen Zuschuss der Gemeinde rechnen.

METTINGEN. Die Gemeinde Mettingen beteiligt sich ab 2017 an der Finanzierung des Comenius-Kollegs. Einstimmig beschlossen die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses am Mittwochabend einen jährlichen Zuschuss von bis zu 30000 Euro für den Betrieb des Weiterbildungskollegs. Leiter Thorsten Bahlmann dankte den Mitgliedern für die Entscheidung. Schließlich trägt der Zuschuss der Kommune dazu bei, die Zukunft des Kollegs zu sichern.

Die Schule bietet seit vielen Jahren Erwachsenen die Möglichkeit, das Abitur oder die Fachhochschulreife nachzuholen. Zudem können sich Studierende aus dem Ausland am dortigen Studienkolleg auf das Studium an einer deutschen Hochschule vorbereiten. Seit 1972 betreibt die nordostbrasilianische Franziskanerprovinz vom Heiligen Antonius die in NRW staatlich anerkannte Weiterbildungseinrichtung.

Jetzt steht die finanzielle Neuausrichtung des Kollegs an. Denn aufgrund fehlender Mitbrüder könne der Franziskanerorden die Trägerschaft nicht weiterführen. Das hat Provinzdelegat Pater Osmar Goglok Bürgermeisterin Christina Rählmann in einem Schreiben mitgeteilt. Verwaltung und Finanzierung des Kollegs soll künftig eine „deutsch-brasilianische Schulstiftung“ übernehmen. Das Comenius-Kolleg wird nach dem NRW-Schulgesetz zu 94 Prozent vom Land finanziert. Sechs Prozent muss der Träger aufbringen. Daran beteiligt sich die Kommune mit einem Prozent, aber nicht mehr als 30000 Euro im Jahr Für 2017 liegt der Zuschuss bei knapp 26 000 Euro..

Dafür ist Bürgermeisterin Rählmann künftig als beratendes Mitglied im Kuratorium der Stiftung vertreten. Bis die Stiftung gegründet ist, könne es noch ein bisschen dauern, sagte Thorsten Bahlmann. Da seien im Augenblick noch die Juristen mit beschäftigt. Er hoffe, dass die Satzung nach den Osterferien zur Genehmigung bei der Bezirksregierung und dem Bistum Münster vorliege. Danach könne es aber noch bis zu vier Monate dauern.

Als Modell wurde eine Verbrauchsstiftung gewählt. Das heißt, dass sie ihr Kapital nicht nur aus den Zinsen schöpfen kann. Der Kapitalgrundstock sei vorhanden, sagte Bahlmann. Er selbst werde zum Vorstand gehören, aber nicht in leitender Funktion. Mit dabei seien unter anderem Ex-Bürgermeister Helmut Kellinghaus und Richard Keller.

„Das Comenius-Kolleg sei ein Aushängeschild für Mettingen“, sagte der Vorsitzende der CDU-Fraktion, Christian Völler. Er würdigte die Bildungsarbeit, die die Franziskanerpater über Jahre geleistet haben. Dem schloss sich Thorsten Laske (SPD) an. „Da kann man nur den Hut vor ziehen“, sagte der SPD-Fraktionschef. Reinhold Heß (FDP) schlug vor, den Zuschuss nicht auf 30000 Euro zu beschränken, sondern jährlich neu zu entscheiden. Die Mehrheit sprach jedoch für eine Obergrenze aus. Die sei nicht in Stein gemeißelt. Bahlmann geht nach den bisherigen Erfahrungen davon aus, dass der gesteckte Finanzrahmen der Gemeinde in den kommenden Jahren mehr als ausreiche. „Deshalb bin ich wegen einer Kostendeckelung nicht bange“, sagte der Leiter des Comenius-Kollegs.

Die Gemeindeverwaltung hatte den Ausschussmitgliedern bereits empfohlen, den Zuschuss zum Trägeranteil zu gewähren. Damit unterstreiche die Kommune letztlich auch die Bedeutung des Kollegs als anerkannten örtlicher Bildungsträger. Bürgermeisterin Rählmann betonte, dass die Kommune der Schule eine dauerhafte Perspektive gebe.

Zusammenarbeit mit dem KvG

Das Comenius-Kolleg und das Kardinal-von-Galen-Gymnasium streben weiterhin eine Zusammenarbeit an. Eine erste Kooperation gebe es bereits im Selbstlernzentrum des Gymnasiums, sagte Kolleg-Leiter Thorsten Bahlmann im Hauptausschuss. In dem Zentrum stehen Rechner zur Verfügung, die Schüler für eigene Recherchen nutzen können. Kollegiaten haben dort mittlerweile die Aufsicht übernommen. Dadurch sei das Selbstlernzentrum wieder richtig nutzbar geworden. Ein gemeinsames Angebot von Kursen sei jedoch schwierig, da es sich um zwei völlig verschiedene Schulformen handele, erläuterte Bahlmann weiter. Deshalb habe man bislang auch noch keinen offiziellen Antrag dafür gestellt. Eine Kooperation der Schulen in diesem Bereich sei ohnehin nur in den naturwissenschaftlichen Fächern möglich. Beide Schulen sehen durchaus konkrete Ansätze für eine Zusammenarbeit. Letztlich gehe es dabei aber vor allem darum, sich auch rechtlich abzusichern, erklärte Bahlmann

Kommentar

Noch wichtiger als das Geld ist das Signal, dass die Gemeinde mit dem Zuschuss für das Comenius-Kolleg aussendet: Das Kolleg ist der Kommune als fester Bestandteil des örtlichen Bildungsangebotes wichtig. Deshalb soll es dauerhaft in Mettingen erhalten bleiben. Eine gute Entscheidung. Das Comenius-Kolleg hat nicht nur vielen Erwachsenen das Abitur und zahlreichen jungen Studierenden aus Lateinamerika und anderen Nationen eine Perspektive gegeben. Es hat mit seinen Eine-Welt-Veranstaltungen vielen Bürgern die Möglichkeit eröffnet, über den Tellerrand hinauszublicken. Zudem bringen die Schüler, wie Pater Osmar zurecht schreibt, internationales Flair in den Ort und spielen bei der Integration von Flüchtlingen ebenfalls eine Rolle. Nebenbei sind 400 Studierende eine Einnahmequelle für die örtlichen Geschäfte und einige Vermieter.

Oliver Langemeyer

IVZ: 31.03.2017, Oliver Langemeyer

http://www.ivz-aktuell.de/Artikel/147102/Lokales/Zuschuss-sichert-Zukunft

Tanzgruppen des Comenius-Kollegs im Halbfinale (Juni 2017)

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„Son Latino“, eine Gruppe von 8 Lateinamerikanerinnen, und „Stylez and Skillz Crew“, ein Tanzpaar aus China und Deutschland, haben sich für das Halbfinale des DAK Dance-Contest 2017 am 17. Juni in Hamm qualifiziert. Alle besuchen das Comenius-Kolleg und bereiten sich auf das Abitur und die Feststellungsprüfung vor. Die „Stylez und Skillz Crew“ verbindet in ihrem Beitrag Elemente des traditionellen chinesischen Tanzes und Break Dance, während die Choreografie von „Son Latino“ auf afrikanische Tänze zurückgeht. Durch eine Fachjury und Online-Voting wurden sie auf der Basis eines 3-minütigen Videos für das Halbfinale ausgewählt.

Mit dieser Aktion will der Veranstalter Jugendliche zu vermehrter sportlicher Aktivität anregen. Partner des Dance Contest ist der Präventionsexperte Ingo Froböse, Professor an der Sporthochschule Köln, der gerade dem Tanz mit der Kombination von Bewegung und Spaß einen großen Trainingsanreiz zuspricht. Und das sieht man manchmal nachmittags bei schönem Wetter, wenn „Son Latino“ auf dem Platz vor dem Kolleggebäude ihre Choreografie einstudiert.

Vom Konflikt bis zur Annäherung beider Kirchen - Ausstellung zum Reformationsjubiläum (März 2017)

Die Posterausstellung „#HereIstand. Martin Luther, die Reformation und die Folgen“ informiert derzeit im Foyer des Mettinger Comenius-Kollegs über den Lebensweg des Reformators, seine Lehren sowie deren Bedeutung für Gegenwart und Zukunft.

IVZ vom 22.03.2017 Eine interessante Ausstellung zum Reformationsjubiläum eröffneten am Montag im Comenius-Kolleg Bernd Lobgesang, Franz-Josef Röhr, Schulleiter Thorsten Bahlmann und Pfarrer Jörg Oberbeckmann (v.l.).

Am Montag wurde sie im Beisein vieler Gäste und Studenten eröffnet. Schulleiter Thorsten Bahlmann freute sich bei der Begrüßung darüber, dass er zwischen der überlebensgroßen Figur Martin Luthers und einer bescheidenen Franziskanerkutte stehen durfte – sichtbare Zeichen der Ökumene. Ein Grundzug der Ausstellung.

Mithilfe modern gestalteter Infografiken zeichnen die Autoren verschiedene Aspekte des 500-jährigen Weges der Reformation nach. Den Betrachtern werden zentrale Themen der Reformationsgeschichte nahegebracht. Sie erfahren etwas über das religiöse Leben der Menschen zu Beginn des 16. Jahrhunderts, die Erstveröffentlichung der „95 Thesen“, ihre Weiterverbreitung mithilfe des Buchdrucks, die Bibelübersetzung oder die Veränderung der Geschlechterrollen. Bernd Lobgesang übernahm die Einführung in die Biografie Martin Luthers, die er eng mit den gesellschaftlichen Verhältnissen verknüpfte. Er stellte ihn als Schöpfer der neuhochdeutschen Sprache vor und verhehlte auch nicht seinen Starrsinn, der mitunter Konflikte verschärfte.

Franz-Josef Röhr gab einen Überblick über die Inhalte der Tafeln, die zu ausführlicher Betrachtung einladen. „Vom Konflikt zur Gemeinschaft“ ist der letzte Teil überschrieben, der sich der Annäherung von katholischer und evangelischer Kirche widmet. Er forderte dazu auf, selbst aktiv zu werden und eigene Wünsche für die Zukunft an die Lutherfigur zu heften. Dabei betonte er, dass unter den Studierenden alle Weltreligionen vertreten sind. Den Gedanken der gemeinsamen Verantwortung aller Christen griff auch Pfarrer Jörg Oberbeckmann, Lehrer für evangelische Religion, auf.

Die Botschaft ist sicher bei vielen Besuchern der Eröffnung angekommen. „Das ist interessant, denn unsere Schule hat viel damit zu tun“, erklärte Sarah-Ann Möllmann. Religion spiele auch im Unterricht eine große Rolle, so die Studierende.

Die Ausstellung kann noch bis zum 7. April während der Öffnungszeiten besichtigt werden.

Quelle: IVZ vom 22.03.207 Brigitte Striehn

http://www.ivz-aktuell.de/Artikel/145852/Lokales/--Vom-Konflikt-bis-zur-Annaeherung-beider-Kirchen--

 Zu dem Thema hat auch der evangelische Kirchenkreis berichtet:

http://www.kirchenkreis-tecklenburg.de/index.php?id=90&tx_ttnews%5Btt_news%5D=1096&cHash=32d4e028e2c902149b32aa212d5b8d35

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