Homo sapiens meets Neandertaler (April 2009)


12393662070 Idylle im Tal der Düssel


1. April – Homo sapiens meets Neandertaler

Am 01. April 2009 machten sich 13 Abiturienten auf den Weg zu einer Begegnung der besonderen Art.
Ziel war zunächst das Neanderthal-Museum bei Mettmann. Idyllisch im Tal der Düssel gelegen, veranschaulicht das Museum neben dem (vermutlichen) Aussehen des Neanderthalers auch seine Lebensweise und seine Kultur. 


12393662091 Leben vor rund 45.000 Jahren


Während ein Besuch der Fundstelle nicht so ergiebig war, da die Originalfundorte nicht mehr erhalten sind, bot uns die Führung einen Einblick in die Menschheitsgeschichte und in das Leben vor ca. 45 000 Jahren.

12393662112 Aqua Zoo/Löbbecke-Museum in Düsseldorf


Das nächste Ziel war der Aqua-Zoo / Löbbecke-Museum in Düsseldorf. Nachdem (fast) alle Studierenden endlich angekommen waren, begann eine Lehrstunde über die Hominidenentwicklung. 

12393662133 Lernspiel mit Schädeln


Anhand einer Power-Point-Präsentation erhielten wir zunächst eine Einführung in die Evolutionsgeschichte, danach mussten wir unser Wissen unter Beweis stellen und diverse Schädel in die chronologisch richtige Reihenfolge bringen. 

12393662144 Vom "Rambo" zum "Traummann".


Wir erfuhren Wissenswertes über die Kraft eines Schimpansenweibchens (es kann einarmig so viel Kraft aufwenden wie 12 erwachsene Menschenmänner), über die Notwendigkeit eines Scheitelkamms beim Vorfahren mit Nussknackergebiss, über die Muskelansatzstellen im Hinterkopfbereich, über die Werkzeugherstellung, über Nahrungsgewohnheiten etc. 
Die Studierenden konnten ihr Wissen überprüfen und feststellen, dass ihnen das Meiste mehr als bekannt vorkommt.
Nach dem Unterricht blieb noch Zeit für einen Besuch in diesem faszinierenden Museum.
Bei beiden Besuchen wurde offensichtlich, dass unser Bild der Vormenschen deutlich geprägt wird durch die Zeit, in der wir leben. Während in der Romantik eher das Bild des edlen Wilden vorherrschte, veränderte sich die Wahrnehmung hin zum unzivilisierten ‚Rambo’ und schließlich zum freundlichen Herrn.

Text und Fotos: Susanne Böttcher