„Mettingen“ im Unterricht

 

„Mettingen ist ja doch ganz hübsch.“ – „Ich werde mir am Wochenende mal das Tüöttenmuseum im Hotel Telsemeier ansehen.“ – „Bedeutende Unternehmen wie C&A stammen hierher.“ – aber auch: „Hier ist fast nichts los!“ – „Mettingen ist doch sehr klein.“ – „Hier gibt es viele alte Menschen.“ Das sind einige Reaktionen der Studienkollegiaten des 1.Semesters des W- und des T-Kurses, die sich zu Beginn ihrer Zeit am Studienkolleg im Deutschunterricht mit dem Ort, seiner Struktur und Geschichte, beschäftigten. Immerhin werden sie etwa ein Jahr lang ihre Tage in Mettingen verbringen, nicht wenige wohnen sogar dort.

Abschluss war eine Ortsbegehung, bei der die Studierenden sich gegenseitig verschiedene Stationen – etwa die Dampfmaschine der Firma Langemeyer und den Eiskeller am Eingang des Köllbachtales, das Mühlrad und den Mühlenteich, die Knypen, die evangelische und die katholische Kirche - vorstellen mussten. Natürlich hatten sie sich im Unterricht vorher darauf vorbereitet. Jetzt sollten sie wissen, was das westfälische Mettingen mit „Leinen, Schnaps und Torte“ zu tun hat, anders als das baden-würtembergische, für das wohl eher „Wein und Daimler-Benz“ stehen.

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