Brandneues aus der „Einen Welt“ (Nov. 2015)

Waffelaktion

Wir, d.h. der Arbeitskreis „Eine Welt“, legen die Hände nicht in den Schoß und wurde in letzter Zeit an gleich mehreren Stellen im „Eine Welt“-Bereich aktiv: 

Am 1. November nahmen wir mit einem Stand am Herbstflohmarkt in Ibbenbüren teil und erzielte an diesem Sonntag durch den Verkauf von Kleidern, Büchern und anderen gebrauchten Sachen einen Gewinn von etwa 250.- €. Dieses Geld soll nun hauptsächlich den von der Gruppe unterstützten sozialen Projekten in Brasilien zugute kommen.  

Unter dem Slogan „Different culture, one heart“ lud das Jugendkulturzentrum „Scheune“ in Ibbenbüren am 14. und 15. November interessierte Privatleute und im sozialen Bereich aktive Organisationen zu einem allgemeinen Gedankenaustausch untereinander und zur Kontaktaufnahme mit Flüchtlingen ein. Die zweitägige Aktion begann mit einem Konzert am Samstag und wurde am Sonntag mit einem „Kultur- und Informationsmarkt“ fortgesetzt. Der Arbeitskreis „Eine Welt“ war mit einem eigenen Stand dabei und führte mehrere interessante Gespräche mit Besuchern, die mehr über unsere Schule und unsere Arbeit im Flüchtlingsbereich erfahren wollten. Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer hatte zuvor die Veranstaltung eröffnet und angekündigt, dass es in naher Zukunft eine Übersicht über alle in Ibbenbüren aktiven Gruppen und ihre Aktivitäten für Flüchtlinge im Internet geben wird.

Im Moment ist im Foyer die Ausstellung „Big Tobacco: Profit and Lies. Tabakanbau im globalen Süden“ zu sehen. Auf über zwanzig Tafeln erfährt man nicht nur viel über die großen Gewinne der Tabakkonzerne und die negativen gesundheitlichen Auswirkungen des Rauchens, sondern auch zum Teil Überraschendes über die wichtigsten Tabakanbauländer, die Folgen des Tabakanbaus für Mensch und Natur sowie über Alternativen zum gesundheits- und klimaschädlichen Tabakproduktion. Die Macherinnen der Ausstellung führten interessierte Mitglieder des „Eine Welt“-Arbeitskreises am 17. November durch ein Planspiel in die Ausstellung ein und erläuterten die aufklärerischen Absichten, die sie mit ihrer Arbeit verfolgen. Die Ausstellung ist noch bis zum 5. Dezember während der allgemeinen Schulöffnungszeiten in der Schule zu sehen. Bei vorheriger Absprache gibt es auch in begrenzter Anzahl die Möglichkeit, dass ein Studierender die Gäste durch die Ausstellung führt.

Apropos: Am 1. Dezember wird Raimunda, eine Sozialarbeiterin aus der Stadt Teresina im brasilianischen Nordosten, über ihre Erfahrungen mit Kindern und Jugendlichen berichten, die unter prekären wirtschaftlichen und sozialen Verhältnissen aufwachsen. Der Vortrag ist für das 1. Semester des Comenius-Kollegs geplant. Raimunda befindet sich zur Zeit auf Einladung der Ibbenbürener St. Ludwig-Gemeinde in Deutschland.    

Bernd Lobgesang